Lohnt sich die Wärmedämmung finanziell?
Womöglich haben Sie in den vergangenen Tagen auch deutschen Medien-Berichte bezüglich einer von der KfW in Auftrag gegebenen Studie zum Thema Wärmedämmung Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW–Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren“ gelesen. Auslöser dieser Berichte war ein Artikel der „Welt“, der in Auszügen von Nachrichtenagenturen verbreitet wurde. Tenor war häufig der, dass sich Wärmedämmung finanziell nicht lohne. Dies ist eine völlig verkürzte und falsche Darstellung der KfW-Studie.
Zentrales Ergebnis dieser Studie ist, dass sich die Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden gesamtwirtschaftlich eindeutig lohnen – u.a. durch damit gesicherte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. In einer Prognose rechnet die Studie bei (Gesamt-)Investitionen von 838 Milliarden Euro (bis 2050) mit Energiekosteneinsparungen von 372 Milliarden Euro. In vielen Medien wurden diese beiden Zahlen fälschlicherweise einander direkt gegenüber gestellt.
Richtig ist: Bei den Investitionen handelt es sich um die „Vollkosten“ aller Arbeiten im Zusammenhang mit einer energetischen Sanierung. Diese setzen sich zusammen aus den „Ohnehin-Kosten“, die generell bei jeder Sanierung anfallen, und eben den energiebedingten Zusatzinvestitionen.
Hinsichtlich der energiebedingten Zusatzinvestitionen lohnt sich die Dämmung auch heute bereits ganz eindeutig. Allerdings können natürlich nicht alle weiteren Baumaßnahmen ebenfalls allein durch die Einsparung finanziert werden. Beispiel: Wer ein gerade eben neu verputztes Gebäude dämmt, wird in manchen Fällen draufzahlen. Wer jedoch dann eine Wärmedämmung (optimal 16-30 cm) aufbringt, wenn ohnehin der Neuverputz oder zumindest ein neuer Anstrich des Gebäudes ansteht, der spart am Ende bares Geld. Genau darauf hat das Passivhaus Institut immer wieder sorgsam hingewiesen – die energetischen Maßnahmen machen regelmäßig nur einen kleinen Teil der gesamten baulichen Kosten aus..
Nicht in einer solchen Rechnung berücksichtigt sind außerdem die Wertsteigerung des energetisch sanierten Gebäudes sowie die Verbesserung des Komforts für die Nutzer - also der „Modernisierungsanteil“ (auch das Passivhaus Institut rechnet diese Aspekte in den durchgeführten konservativen Wirtschaftlichkeitsanalysen normalerweise nicht ein).
Zusammenfassend kommt die Studie „Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW – Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren“ zu dem Ergebnis, dass die Förderung durchweg positive Effekte hat (Wachstum, Beschäftigung, Energie- und CO2-Einsparung). Es wird daher empfohlen, die Förderung fortzusetzen und deutlich zu erhöhen. Dass sich Wärmedämmung nicht lohne, ist NICHT Aussage der Studie.
Womöglich haben Sie in den vergangenen Tagen auch deutschen Medien-Berichte bezüglich einer von der KfW in Auftrag gegebenen Studie zum Thema Wärmedämmung Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW–Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren“ gelesen. Auslöser dieser Berichte war ein Artikel der „Welt“, der in Auszügen von Nachrichtenagenturen verbreitet wurde. Tenor war häufig der, dass sich Wärmedämmung finanziell nicht lohne. Dies ist eine völlig verkürzte und falsche Darstellung der KfW-Studie.
Zentrales Ergebnis dieser Studie ist, dass sich die Investitionen in die Energieeffizienz von Gebäuden gesamtwirtschaftlich eindeutig lohnen – u.a. durch damit gesicherte Arbeitsplätze und Steuereinnahmen. In einer Prognose rechnet die Studie bei (Gesamt-)Investitionen von 838 Milliarden Euro (bis 2050) mit Energiekosteneinsparungen von 372 Milliarden Euro. In vielen Medien wurden diese beiden Zahlen fälschlicherweise einander direkt gegenüber gestellt.
Richtig ist: Bei den Investitionen handelt es sich um die „Vollkosten“ aller Arbeiten im Zusammenhang mit einer energetischen Sanierung. Diese setzen sich zusammen aus den „Ohnehin-Kosten“, die generell bei jeder Sanierung anfallen, und eben den energiebedingten Zusatzinvestitionen.
Hinsichtlich der energiebedingten Zusatzinvestitionen lohnt sich die Dämmung auch heute bereits ganz eindeutig. Allerdings können natürlich nicht alle weiteren Baumaßnahmen ebenfalls allein durch die Einsparung finanziert werden. Beispiel: Wer ein gerade eben neu verputztes Gebäude dämmt, wird in manchen Fällen draufzahlen. Wer jedoch dann eine Wärmedämmung (optimal 16-30 cm) aufbringt, wenn ohnehin der Neuverputz oder zumindest ein neuer Anstrich des Gebäudes ansteht, der spart am Ende bares Geld. Genau darauf hat das Passivhaus Institut immer wieder sorgsam hingewiesen – die energetischen Maßnahmen machen regelmäßig nur einen kleinen Teil der gesamten baulichen Kosten aus..
Nicht in einer solchen Rechnung berücksichtigt sind außerdem die Wertsteigerung des energetisch sanierten Gebäudes sowie die Verbesserung des Komforts für die Nutzer - also der „Modernisierungsanteil“ (auch das Passivhaus Institut rechnet diese Aspekte in den durchgeführten konservativen Wirtschaftlichkeitsanalysen normalerweise nicht ein).
Zusammenfassend kommt die Studie „Ermittlung der Wachstumswirkungen der KfW – Programme zum Energieeffizienten Bauen und Sanieren“ zu dem Ergebnis, dass die Förderung durchweg positive Effekte hat (Wachstum, Beschäftigung, Energie- und CO2-Einsparung). Es wird daher empfohlen, die Förderung fortzusetzen und deutlich zu erhöhen. Dass sich Wärmedämmung nicht lohne, ist NICHT Aussage der Studie.
